Die Gründer

Hugo Sack & Clemens Kiesselbach


1891

Hugo Sack, der weit gereiste Ingenieur aus Sachsen, und Clemens Kiesselbach aus der Eifel, der alles über Dampfmaschinen wusste, gründeten am 27. April 1891 in Ratingen die Maschinenfabrik Sack & Kiesselbach, die  auch nach 130 Jahren einen exzellenten Ruf genießt.


1899

Das umfangreiche Produktionsprogramm bestand aus Dampfmaschinen jeder Bauart, stehend oder liegend. Die Qualifikation der beiden Gründer war der Garant für die kontinuierliche Entwicklung des Unternehmens. Hugo Sack aber wollte zusätzlich seine Ideen und Patente beim Bau von schweren
(Profil-)Walzwerken realisieren: 1899 gründete er die Maschinenfabrik SACK.

Sie war der Anlass für die Umwandlung der Offenen Handelsgesellschaft in die Sack & Kiesselbach GmbH, notariell beglaubigt am 10. Mai 1899.


1902

Ein Auftrag über zwei Dampfantriebe mit Schwungrad für das Mannesmann-Röhrenwerk in Düsseldorf-Rath gilt als Meilenstein für das junge Unternehmen.

Die Erfindung des Stauventils durch Clemens Kiesselbach, die eine Reduzierung des Dampfverbrauchs um 50 % ermöglichte, machte Sack & Kiesselbach schlagartig weltbekannt: Die 300 t schweren Dampfmaschinen mit Stauventil wurden hauptsächlich an Walzwerke in ganz Europa geliefert und brachten seinem Erfinder den Titel eines Doktor-Ingenieurs h.c. durch die Technische Hochschule Aachen.


1917

Auch in der Dichtungstechnologie entwickelte Sack & Kiesselbach überzeugende Lösungen. Die damalige Reichsbahn erkannte die Vorteile einer Normung der so genannten „Stopfbüchsenpackungen“ für alle Lokomotiven.

Erst die Umstellung auf Diesel- und Elektro-Loks beendete 1973 diese sehr erfolgreiche Produktion.

 


Die vierte Generation

Claus-Günther Knorr, Urenkel des Firmengründers Clemens Kiesselbach, führt als Gesellschafter bereits in der vierten Generation das Unternehmen. 1986 und seit 2006 steht er als geschäftsführender Gesellschafter der Sack & Kiesselbach Maschinenfabrik GmbH vor. 2016, zum 125-jährigen Jubiläum, kündigte Claus-Günther Knorr die nächsten 125 Jahre Erfolgsgeschichte des Unternehmens an. 


Seit 2016

Mit der Sitzverlegung von Düsseldorf ins linksrheinische Meerbusch stellt die Geschäftsleitung nach 125 Jahren die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft. Die neuesten Technologien sind Herausforderung und Ansporn, die Produktpalette ständig zu erweitern. Solides handwerkliches Können, hohe Innovationskraft,  persönliche Beratung und der sprichwörtlich zuverlässige Service sind die Bausteine der Sack & Kiesselbach-Unternehmensphilosophie: 
SETTING STANDARDS. 


Heute

Heute bedienen die Industriepressen von Sack & Kiesselbach die unterschiedlichsten Anwendungsfelder rund um den Globus. Pressen statt Walzen: Sack & Kiesselbach besitzt ein schlüssiges Gesamtkonzept für eine ökonomische Produktion und scheut keine individuell und nach den unterschiedlichsten Anforderungen ausgerichtete Umsetzung. In diesen Prozess ist der Kunde von an Anfang an miteinbezogen. Die Herstellung von Münzen und Medaillen in hoch präziser Qualität verlangt sehr viel mehr als eine perfekt konstruierte Presse. Der Tabletten-Stempel, eine Innovation von Sack & Kiesselbach, hat Maßstäbe gesetzt und die Auftragsbücher gefüllt. Für das reibungslose Zusammenwirken aller am Fertigungsprozess beteiligten Komponenten braucht es ERFAHRUNG, KNOW-HOW und LEIDENSCHAFT.


Fit für die Zukunft

„Wir verstehen uns seit jeher als umfassender Systemlieferant“, betont Geschäftsführer Markus Schlein, „unsere Arbeit beginnt schon mit einer ausführlichen Analyse und Beratung. Wir verkaufen nicht einfach nur Fertigungsmaschinen, wir legen den Blick auf die komplette Prozesskette vom CAD-Design bis zum fertigen Produkt.

Wir freuen uns auf jede neue Herausforderung und sind optimal gerüstet für die Zukunft. VR und AR sind wichtige Elemente unserer Arbeit. Wir verstehen uns als Vorreiter, nicht als Verwalter des Erreichten. Dieser Vorsatz bestimmt die tägliche Arbeit des Sack & Kiesselbach-Teams.“

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